Steiermark: Lawinenunfall mit Personenbeteiligung. Über die österreichische Steiermark wurde, wie über den Rest des Landes, eine Ausgangssperre verhängt. Trotzdem konnten Einige den Ruf der Berge nicht widerstehen. Mehrere Personen wollten am Samstag den 2165 Meter hohen Eisenerzer Reichenstein besteigen.

Steiermark: Lawinenunfall mit Personenbeteiligung- Das Unglück

Betroffen waren ein 62-jähriger Vater und dessen 35- jähriger Sohn. Auf der Nordseite lösten ein mittelgroßes Schneebrett aus. Beide wurden von den Schneemassen mitgerissen und fielen über felsiges Gelände geschleudert. Sie verletzten sich schwer. Der Sohn wurde nur teilweise verschüttet und konnte dadurch einen Notruf bei der Bergrettung absetzten. Eine weitere 62- jährige Personen eilte zur Ersten Hilfe.

Steiermark: Lawinenunfall mit Personenbeteiligung- Einsatz der Bergrettung

Grundsätzlich sind Lawinen-Unfälle mit Personenbeteiligung keine Seltenheit. Das Risiko unter eine Lawine oder ein Schneebrett zu geraten kann minimiert werden. Beispielsweise durch eigenes Wissen, wie eine intelligente Spur-Wahl oder durch die Benutzung des Lawinenlageberichts zwar minimiert werden, auszuschließen ist es jedoch nicht. Dennoch liegt derzeit durch die besondere Situation der Corona- Pandemie derzeit in Österreich eine Ausgangsperre vor. Dadurch ist es dort untersagt in die Berge zu gehen. Dennoch rückte auch die Bergwacht aus. Obwohl sie Atemschutzmasken trugt und die nötigen Sicherheitsmaßnahmen traf, riskierten die Retter mit Covid-19 infiziert zu werden. „Danke“, und „Respekt“, für den selbstlosen Einsatz an dieser Stelle.

Lokal: Situation in Bayern

Auch hier in Bayern sind wieder bei Traumwetter einige wieder gen Süden getuckert. Nicht nur im Alpenvorland wurde an Seen spaziert, auch waren die Wanderparklätze wieder voll. Die Hausberge waren von Münchner Tagestouristen gut besucht. Ob die Heimgarten und co.- Bezwinger davon ausgingen, dass die frische Bergluft, der seichte Höhenwind oder die Hardshelljacke aus dem Sommerschlussverkauf, die Viren abhalten könne ist bisher ungeklärt. Fakt ist, dass beim Drängeln, Überholen und Entgegenkommen auf den schmalen Pfaden, Erreger übertragen werden können.

Eure Meinung

Sollte ein Bergsportverbot verhängt werden? Hätte die Bergwacht moralisch gesehen, ausrücken müssen?

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