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Deutsche Kleinsparer verlieren aufgrund der Europäischen Zentralbank viele hundert Milliarden Euro. Jetzt werden Forderungen laut, dass Deutschland aus der EU und damit der Währungsunion austritt und dem Beispiel Großbritanniens folgt. Durch das Verlieren von diesen enorm großen Summen stellt sich die Frage: Kommt jetzt der Dexit?

Gründe des Milliardenverlust:

Diese verlorene Summe der Sparer liegt an Niedrigzinspolitik der EZB. Die meisten Deutschen investieren im Vergleich zu anderen Nationen ihr Geld nicht in Sachwerte wie Immobilien oder Vermögenswert wie Aktien, sondern lassen ihr Geld auf dem Konto liegen. Die meisten Banken können durch den niedrigen Leitzins nur Verzinsung unter 1 % anbieten, oft fallen auch Negativzinsen an. Hinzu kommt die Inflation. Jedes Jahr nimmt das Geld in seiner Kaufkraft ab und wird dadurch schlicht weniger wert. Im Mittel liegt die Inflation bei ca. 2 %. Also ist aufgrund der Leitzinsen, die in der Vergangenheit meist über dem Niveau der Inflation lagen, in der Vergangenheit für Sparer meist eine Geldmehrung entstanden. Auf diesem durch diese Geldmehrung entstanden Zinseszinseffekt basierten die meisten Altersvorsorgen. Da jetzt der Zins um einiges niedriger ist, verlieren Sparer. Da die EZB von der Politik weitestgehend unabhängig ist, ist der Leitzins kaum zu beeinflussen. Die Profiteure der Niedrigzinspolitik sind die südlichen Struktur-schwächeren EU-Staaten, welche jetzt zu extrem geringen Zinsen schulden aufnehmen können. Für die deutsche Wirtschaft, welche keine Schulden aufnimmt ist es schlecht.

Jetzt wird die Forderung lauter, dass Deutschland, für welches die Niedrigzinspolitik schlecht ist, die EU verlässt eine eigene Währung entwickelt und sich von der EZB unabhängig macht.

Dexit, ein riesiger Aufwand:

Dies ist allerdings ein riesiger bürokratischer Aufwand. Des Weiteren muss bedacht werden wie schlecht ein solcher Schritt für Deutschland ist. Die BRD ist Exportweltmeister und profitiert von dem freien Warenaustausch innerhalb der EU. Wenn dieser nicht mehr gegeben sein sollte, könnte die deutsche Wirtschaft kollabieren.

Es gibt allerdings Wege für den Sparer das Vermögen zu schützen und gleichzeitig auf den Dexit zu verzichten. Diese Wege bestehen immer darin, das Geld auf dem Konto in andere renditehöhere Werte zu verschieben. Oft wird, dann von Laien behauptet, dass eine Finanzkrise die investierten Summen stark verringern könnten. Wenn man allerdings langfristig denkt, sieht man einen klaren Aufwärtstrend. Finanzkrisen waren meist in den Indexen nach nur drei Jahren wieder ausgeglichen. Wer das Geld für das Alter beiseitelegt und damit einen längeren Anlagehorizont hat, ist meistens auf der sicheren Seite. Deshalb empfehlen sich zwei Wege, um Geld sicher zu vermehren und vor den Niedrigzinsen zu schützen.

1. Vermögenswerte. In unseren Augen sind diverse Einzelaktien für Beginner oft zu riskant, deshalb empfehlen wir ETF’s. Diese bilden den Verlauf des Aktienindex wie Z. B. den DAX nach. Der Investor hat den Vorteil gegenüber der Einzelaktie, dass er das Risiko streut. Außerdem ist er im Vergleich zu einem aktiv gemanagten Fond wesentlich günstiger.

2. Sachwerte. Wer kein Vermieter sein möchte aber dennoch eine renditestarke Anlage haben möchte, dem empfehlen sich Genossenschaftsanteile. Da in der Zukunft der soziale Wohnungsbau wohl stärker wird und das Bankrottgehen dieser Anteile unwahrscheinlich ist, sind die Anteile risikoarm. Außerdem bringen sie eine recht konstante und dabei hohe Rendite von 3 bis 4 %. Insgesamt gibt es also noch Alternativen als das Geld auf der Bank liegenzulassen oder einen Dexit zu vollziehen.

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