Die Coronakrise ist hier in Deutschland schon lange ein großer Teil des Alltags, aber wie sieht es in anderen Ländern der Welt aus? Wie reagiert die Welt auf das Coronavirus?

Europa kämpft gegen das Virus an

Bekanntlich ist der größte Teil Europas derzeit Zuhause. Dies wegen vielen über den Kontinent verteilten Ausgangssperren. Italien hat die höchste Anzahl infizierter Menschen in Europa, mit 87.000 Fällen. Dort spitzt sich die Lage immer weiter zu. Es fehlt an allem. Ärzte müssen entscheiden, welche Leben sie noch retten können, weil es nicht genügend Beatmungsgeräte gibt. In Spanien sind es 65.000 Fälle. Es ist nie leicht für Länder wie Italien und Spanien, welche sich in einer finanziellen Krise befinden. In Spanien starben in den letzten 24 Stunden über 800 Menschen an dem Virus. Das spanische Militär muss einspringen und muss Leichen wegbringen. In Deutschland gibt es ebenfalls schon 55.000 Infektionsfälle und 400 Tote. Die am stärksten betroffenen Bundesländer sind Bayern, Nordrhein-Westfalen und Baden Württemberg, mit jeweils nicht weniger als 10.000 Fällen. In München sind es 1.900 Fälle mit 3 toten. Deutschland hat zwar die größte Dichte an Intensivbetten aber kann wegen Arbeitskräfte Mangel nur ein Drittel betreiben.

Coronavirus: Situation in den USA

Die USA haben, mit 105.000, die größte Anzahl an infizierten. Todesfälle gibt es zum jetzigen Zeitpunkt 2.000. Nachdem Trump den Virus nicht ernst genommen hat, handeln die USA, doch dass wohl zu spät. Donald Trump hat den Virus unterschätzt und dass zeigt sich jetzt schon. Das Land hat eine schwache Gesundheitsversorgung und zu viel Menschen ohne Krankenversicherung, denn diese hat nur der, der auch einen Job hat. Der Kapitalismus der USA hilft bei dieser Krisensituation nicht. Im Gegenteil, jeder ohne Job kann sich keinen Krankenhausbesuch leisen, geschweige denn die Behandlungskosten bei einer Infektion.

New York, Epizentrum für das Coronavirus in den USA

Ein weiteres Problem in den USA ist die Legalität von Waffen. Die Amerikaner rüsten schon auf. Experten warnen schon vor bürgerkriegsähnlicher Lage. Denn wenn jeder aufrüstet, kann niemand das Stürmen von Supermärkten verhindern. Auch viele Bürger mit asiatischen Wurzel sorgen vor, denn sie haben angst vor Ausschreitungen welche sich gegen sie richten könnten. Die USA sind in einer Lage, die leicht eskalieren kann, wenn nicht gehandelt wird.

Der Umgang mit dem Coronavirus in Asien

Shanghai, China

In China hat sich der Anstieg nach Informationen der chinesischen Regierung auf null Neuinfektionen verringert, doch die chinesische Regierung hat das Virus anfangs auch verheimlicht. Die Regierung hat schon in der Vergangenheit Informationen gefälscht oder aufpoliert, um gut auszusehen. Ob die neuen Informationen aus China stimmen, wissen wir jedoch auch nicht zu 100 Prozent. In Japan hat die Regierung wegen der Lage inzwischen auch die Olympischenspiele verschoben. Etwas, was sie lange verhindern wollten. Aktuell sind in Japan 1.500 Menschen am Coronavirus erkrankt. Südkorea hat trotz 9.500 Infektionen auch ohne die Ausgangssperre die Zahl der Neuinfektionen sehr niedrig halten können. Sie hatten in den letzten zehn Tagen nur 1.100 Neuinfektionen, zum Vergleich haben die USA in den letzten zehn Tagen 100.000 Neuinfektionen. Menschen gehen normal in die Arbeit, Restaurants und fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln, dass nur weil die Regierung jeden testet. Doch das wird bald auch in Deutschland möglich sein, dank Bosch, denn die Firma arbeitet an einem Coronaschnelltest. Mehr dazu bei dem Beitrag Coronavirus: Bosch entwickelt einen schnelltest- Ergebnis in UNTER 2 Stunden!.

Auch Südamerika ist vom Coronavirus betroffen

Jair Bolsonaro, Brasilianischer Präsident

Mit der Ausbreitung des Virus bekommt auch Südamerika was ab. Der brasilianische Präsident Bolsonaro leugnet die Gefahr die vom Coronavirus ausgeht. In Brasilien sind 3.500 Menschen an dem Virus infiziert, 100 sind bereits verstorben. Einige Gouverneure habe die Gefahr erkannt und Ausgangssperren verhängt. Bolsonaro sieht keine Gefahr wie in Italien, denn er meint, dass Italien viel mehr ältere Menschen und ein anderes Klima hat. Um die Wirtschaft am Laufen zu halten, möchte er zur Normalität zurückkehren. Dabei denkt er nicht an das Gesundheitssystem in Brasilien, welches schon vor der Krise nicht besonders stabil war. Ebenfalls denkt er nicht an die Armen die in den Favelas, den Armenvierteln leben, die kein Geld für gesundheitliche Versorgung haben. So stößt er Widerstand bei den Gouverneuren und der Bevölkerung. Gerade bei den sozial Schwachen ist die Sorge vor einer Epidemie groß.

Sao Paolo, Brasilien

Nach Brasilien hat Ecuador die meisten Fälle in Südamerika, es sind 1.700 Menschen infiziert und es gab schon 41 Todesfälle. Das Land befindet sich, sowie ganz Südamerika in einer Wirtschaftskrise und hat keine Kapazitäten für eine große Anzahl der Infektionen. Auch Chile hat 1.600 Erkrankungen.

Quito, Equador

https://www.welt.de/vermischtes/article206504969/Coronavirus-Weltweit-nun-ueber-600-000-Erkrankte-Karten-Daten-Grafiken.html

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